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„Mein Dornenlächeln" - verschoben PDF Drucken E-Mail

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Wegen des EUROPA-CUP-Endspiels zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München fällt die für den 25. Mai 2013 im PANTHEON vorgesehene Konzertveranstaltung als Hommage an Else Lasker-Schüler leider aus!

Aber als Ausgleich bleibt es bei der Ausstellung

Else Lasker-Schüler: Bilder

Samstag, 25. Mai bis 29. Juni 2013

PANTHEON im Bonn-Center, Bundeskanzlerplatz 2-10, Bonn

Die Hommage an Else Lasker-Schüler ist eine Veranstaltung der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft e. V., Wuppertal, in Kooperation mit dem PANTHEON, Bonn. Ausgestellt werden im PANTHEON Faksimiles von Else Lasker-Schüler-Zeichnungen.1937 waren mehr als 100 Zeichnungen der malenden Dichterin als „entartet" aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt worden. –

„Mein Dornenlächeln" mit Carola Krautz-Brasin, Gesang, Peggy Voigt, Klavier, und Hajo Jahn, Moderation, findet dennoch statt, und zwar am 8. Februar 2014 im PANTHEON - drei Tage vor dem 145. Geburtstag von Else Lasker-Schüler.

DieBilder

 
"Verbrannte Dichter" sollen nicht vergessen werden PDF Drucken E-Mail

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3.Mai 2013

Durch die Barbarei der Nazis gerieten Künstler in Vergessenheit. Ein Museum in Solingen erinnert an diese verlorene Generation. Intellektuelle machen sich stark für ein Zentrum für verfolgte Künste. Von Dorothea Hülsmeier

Lohndruecker

Foto: dpa Das Buch "Der Lohndrücker" von Heiner Müller im Kunstmuseum in Solingen

"Man verbrannte die Bücher, meinte aber die Menschen", heißt es zu Beginn der Dokumentation "Die verbrannten Dichter" im Kunstmuseum Solingen. Dem einstigen "Stern"-Journalisten Jürgen Serke ist mitzuverdanken, dass die auf den Scheiterhaufen der Nazis 1933 verkohlte Literatur nicht in Vergessenheit geriet. Mit seinem 1977 erschienenen Buch "Die verbrannten Dichter" holte er fast vergessene, von den Nazis verfemte Literaten wieder ans Licht und erweckte in Deutschland ein immenses Interesse an der Exilliteratur.

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ZENTRUM FÜR VERFOLGTE KÜNSTE PDF Drucken E-Mail

ELS Logound wie es dazu kam

Eine Initiative der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, Wuppertal, in Kooperation mit dem PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland („Exil-PEN"). Im Entstehen unter dem Dach des Kunstmuseums Solingen.

Am 12.9.1994 stellte die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft im Raum der Landespressekonferenz im Landtag zu Düsseldorf die (aus Geldmangel) unselbständige Stiftung „Verbrannte und verbannte Dichter/Künstler - für ein Zentrum der verfolgten Künste" vor als Gemeinschaftsinitiative mit dem „PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland". Anwesend waren bei dieser Pressekonferenz Hajo Jahn, Gründer der ELS-Gesellschaft, Fritz Beer als Präsident des „Exil-PEN", dessen Generalsekretär Uwe Westphal und der Autor Jürgen Serke.

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Fahrenheit 451 PDF Drucken E-Mail

Stadtbücherei Bochum

Fahrenheit

Francois Truffaut verfilmte 1966 „Fahrenheit 451" nach dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury.

Den Feuerwehrmann spielte Oskar Werner (2. von links). Bei Fahrenheit 451 (ca. 232 Grad Celsius) entflammt Papier.

Die NS-Diktatur begann mit den Bücherverbrennungen. Vor 80 Jahren, am 10. Mai 1933, wurden Werke von Tucholsky, Kästner u.v.a. „den Flammen übergeben".

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen", hatte schon Heinrich Heine befürchtet. Else Lasker-Schüler dichtete 1932 ihrem Schauspiel ARTHUR ARONYMUS: „Unsere Töchter wird man verbrennen auf Scheiterhaufen."

Vor dem Holocaust begann die Kulturbarbarei im Frühling 1933 reichsweit in mehr als 50 deutschen Städten. Erich Kästner erlebte als einziger Schriftsteller mit, wie seine Werke vernichtet wurden (auf dem Opernplatz in Berlin).

Erste Kommune mit Bücherverbrennungen in NRW war Else Lasker-Schülers Wuppertal am 1. April '33: Am Brausenwerth in Elberfeld und vor dem Rathaus in Barmen.

„Link" zu heute: Verbrennung der „Satanischen Verse" von Salman Rushdie, von Harry Potter-Büchern, des Korans und der Bibel sowie Verbot von Internetseiten und Filmen, Zerstörungen von Kunstwerken, Vernichtung von Bibliotheken...

Vortrag von Hajo Jahn. Der pensionierte WDR-Journalist ist Gründer und Vorsitzender der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, Wuppertal, und ihrer Stiftung Verbrannte und verbannte Dichter / Künstler – für ein Zentrum der Verfolgten Künste (das im Kunstmuseum Solingen angesiedelt ist).

PERCUSSION: Maik Baschiti

Zeit: Montag, 10. Juni 2013 20.00 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Bochum, G. Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum

HajoJahn

Hajo Jahn – vor seiner WDR-Zeit war er u.a. Bergman bei der Harpener Bergbau AG Bochum und arbeitet als Volontär kurz auch in der Lokalredaktion Bochum der Westfälischen Rundschau.

MaikBaschiti

Maik Baschiti hat die Kunst der Percussion ein Jahr lang bei Musikern in Afrika erlernt.

 
Info (Nr. 92) PDF Drucken E-Mail
Das neue Info (Nr. 92) ist online einzusehen. Den Link dazu finden Sie hier.
 
Die Spur des Feuers PDF Drucken E-Mail

Buecherverbrennung

Bundesarchiv Bild 102-14597, Berlin, Opernplatz

Vor 80 Jahren: Bücherverbrennungen in Deutschland

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen", hatte schon Heinrich Heine befürchtet. Und Else Lasker-Schüler ahnte in ihrem 1932 geschriebenen Schauspiel ARTHUR ARONYMUS: „Unsere Töchter wird man verbrennen auf Scheiterhaufen".

Vor dem Holocaust begann die Kulturbarbarei am 10. Mai 1933 reichsweit in mehr als 50 deutschen Städten. Erich Kästner erlebte als einziger Schriftsteller mit, wie seine Werke vernichtet wurden (auf dem Opernplatz in Berlin). Erste Kommune mit Bücherverbrennungen in NRW war Else Lasker-Schülers Wuppertal am 1. April '33: Am Brausenwerth in Elberfeld und vor dem Rathaus in Barmen.

Hajo Jahn, Vorsitzender der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, hält aus diesem Anlass Vorträge („Fahrenheit 451") in folgenden Städten:

10. Juni, 20:00 h, Stadtbibliothek Bochum, Gust.-Heinemann-Platz 2-6

11. Juni, 19:00 h, Museum Abtsküche, Heiligenhaus, Abtskücher Str. 37

24. Juni, 19:00 h, Clara Fey-Gymnasium, Schleiden, Malmedyer Str. 2

Die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft ist mit dem „Exil-PEN" Initiatorin des „Zentrums für Verfolgte Künste" – für eine zeitgemäße Erinnerungskultur.