Einlaudung zum "Tauben vergiften im Park"

 

Else Lasker-Schülers Jerusalem

Erleben Sie in einem gemeinsamen Seminar mit Israelis und Deutschen das Jerusalem der Else Lasker-Schüler 

„Und meine Seele verglüht in den Abendfarben Jerusalems"

31. März bis 4. April 2019

Tagungsort: Jerusalem

 

Mit der Zeile „Und meine Seele verglüht in den Abendfarben Jerusalems“ endet das Gedicht „Sulamith“, das die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) schon in ihrer ersten Gedichtsammlung „Styx“ (1901) veröffentlichte. Die „Abendfarben Jerusalems“ bringen Else Lasker-Schülers bleibende Sehnsucht nach Jerusalem zum Ausdruck, zugleich spiegeln sie aber auch die verzehrende Kraft dieser Sehnsucht wider. Denn die Wirklichkeit vor Ort, die von politischen Konflikten geprägt war, stand in Spannung zu der idealisierten Sicht auf Jerusalem aus der Ferne. 

1934 besuchte Else Lasker-Schüler erstmals Jerusalem und Palästina, dann noch einmal 1937. Jeweils kehrte sie zurück in ihren Exilsort Zürich.

Als Else Lasker-Schüler 1939 erneut nach Jerusalem reiste, wurde ihr die Rückkehr in die Schweiz durch ein Einreiseverbot verwehrt. So verbringt die Dichterin ihre letzten Lebensjahre in Jerusalem bis zu ihrem Tod im Februar 1945.

Das Seminar lädt dazu ein, Else Lasker-Schülers Werk in Jerusalem zu lesen, ihre Jahre in Jerusalem in ihren Lebensweg einzuordnen, ihren Wegen und Kontakten nachzuspüren, und Orte zu besuchen, die für Else Lasker-Schüler wichtig waren. 

Das Programm ist so angelegt, dass man die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen des Programms selbst frei gestalten kann. Die Kosten für das Seminar werden dann individuell berechnet. 

Weiterlesen: Else Lasker-Schülers Jerusalem
 

EINLADUNG

Nach Mitternacht – Literarische Revue mit Nina Hoger, Margaux Kier und Olaf Reitz

Donnerstag 28. Juni, 19:30 Uhr

Zentrum der Verfolgten Künste, Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen

Der literarischen Revue voraus geht um 18.30 Uhr ein Literarisches Gespräch mit Professor Heinrich Detering und Martina Keun 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Mitglieder der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft,

 

Mascha Kaléko und Irmgard Keun schufen einen völlig neuen Sound in der Literatur: perlend leicht wie Champagner, doch mit einem Röntgenblick, der tief blicken ließ in das Seelenleben der Menschen der am Abgrund taumelnden Weimarer Republik. 

 

Heiner Bontrup geht in der Literarischen Revue Nach Mitternacht von der Frage aus, was sich diese beiden großen Autorinnen der sogenannten Neuen Sachlichkeit wohl zu sagen gehabt hätten, wären sie einander nach dem II. Weltkrieg begegnet. Über Berlin, die Literatur, die Männer und die Liebe... Eine Zeitreise durch 30 Jahre deutsche Geschichte und eine Wiederbegegnung mit zwei großen, lange Zeit vergessenen Literatinnen.

 

Durch die Einbindung von Auszügen aus dem titelgebenden Roman „Nach Mitternacht“ von Irmgard Keun wird die Aktualität und das Zeitüberspannende des Themas Flucht und Vertreibung erfahrbar.

Der musikalische Rahmen spannt sich von den Goldberg-Variationen Bachs über das französische Chanson bis hin zu aktuellen Vertonungen von Kaléko-Gedichten, die von der Schauspielerin und Sängerin Margaux Kier vorgetragen werden.

 

Vor der Literarischen Revue findet ein literarisches Gespräch über Irmgard Keun in Form eines Doppelinterviews statt. Gesprächspartner sjnd Professor Heinrich Detering und die Tochter Irmgard Keuns Martina Keun. Detering hat das Gesamtwerk der Autorin im Wallstein Verlag herausgegeben und viele verschollene Texte wiederentdeckt. Er war bis vor kurzem Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

(c) Andreas Schäfer

 

Mit Nina Hoger als Irmgard Keun

Margaux Kier als Mascha Kaléko

Olaf Reitz als Erzähler

Am Flügel: Henning Brand

 

E.L.S.E. Else-Lasker-Schüler-Experience

Samstag, 10.März, 20:00 Uhr

Kakuze Katzwanger Kulturzentrum Nürnberg, Lausitzer Straße 6

Komm zu mir in der Nacht....

Liebesgedichte von Else Lasker-Schüler, vertont, gesungen und gespielt von Sibylle Friz&HerrhusBand mit Isa Fallenbacher.

 

Eröffnung der Ausstellung „KZ überlebt“ (bis 27. Februar 2018)

Samstag, 27. Januar,

Magdeburg, Landtag von Sachsen-Anhalt

 

 

Curry auf Oliven Global Klezmer Ensemble Noisten.

Samstag, 24. Februar, 18:00 Uhr

Plettenberg, Ratssaal

 

ELS-Lyrikpreisträger 2018

Sonntag, 18. März, 19:00 Uhr

GRASSI-Museum, Leipzig, Johannisplatz 5-11

Hajo Jahn stellt den neuen ELS-Almanach und die ELS-Lyrikpreisträger 2018 vor.

 

Einladung: Verleihung des ELS-Lyrikpreises 2018

 

Ausstellung (bis zum 4. Februar) „Wider den schönen Schein der Welt“

Zentrum für verfolgte Künste, Solingen

Wuppertaler Str. 160

 

In der Einzelausstellung wird mit Werner Scholz ein fast vergessener expressionistischer Zeitgenosse von George Grosz und Otto Dix vorgestellt.

 

Eröffnung der Ausstellung „KZ überlebt“ (bis 29. Januar)

Freitag, 5. Januar,

Brünn, Tschechien, Kreuzgang Neues Rathauses

 

ELS-Lyrikpreisträger 2018

Sonntag, 18. März, 12:00 Uhr

Literatur-Salon NRW auf der Leipziger Buchmesse

Hajo Jahn stellt die ELS-Lyrikpreisträger 2018 vor.