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Vorträge, Bühnenprogramme, Lesungen zu und über Else Lasker-Schüler und verbrannte Dichter/Künstler.

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Wir bieten an Powerpoint-Präsentationen über

  • "Die Verscheuchte"
  • Poetin der Zeichenfeder
  • Prinz und Barbar (ELS und Gottfried Benn)
  • Der blaue Reiter präsenjtiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd (ELS u. Franz Marc-Korrespondenz)

sowie

  • "Fahrenheit 451" (Bücherverbrennungen)
  • "Durchbruch der Moderne" (20. Jahrhundert)
  • "Freiheit ist mehr als ein Wort" (Verfolgung von Schriftstellern u.a.)
  • Eine Bilderbuch-Karriere (Walter Trier und Erich Kästner).

Ausführende sind: Hajo Jahn (allein oder mit Musikern und Schauspierlinnen)

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Einladung

 

Judith Hélène Stadler: Else Lasker-Schüler: Abigail. Gedicht. Versionen 1923 und 1932.

Der vorliegende Artikel ist eine leicht veränderte Fassung des gleichnamigen Kapitels aus Stadler, Judith Hélène: Michal: Tochter Schauls, Frau Dawids – Liebende. Leidende. Widerständische. Die Rezeption der Figur Michal als Protagonistin in der deutsch-jüdischen Literatur des 20./21. Jahrhunderts vor dem Hintergrund ihrer antiken Vorlagen. Dissertation. Bern 2017:287-327.

 

© Copyright 2017 - Urheberrechtshinweis: Alle Rechte, einschliesslich der Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung und Übersetzung des vorliegenden Artikels, liegen bei der Verfasserin Judith Hélène Stadler.

 

Gesamter Artikel als PDF...

 

 

 

Else Lasker-Schülers Jerusalem

Erleben Sie in einem gemeinsamen Seminar mit Israelis und Deutschen das Jerusalem der Else Lasker-Schüler 

„Und meine Seele verglüht in den Abendfarben Jerusalems"

31. März bis 4. April 2019

Tagungsort: Jerusalem

 

Mit der Zeile „Und meine Seele verglüht in den Abendfarben Jerusalems“ endet das Gedicht „Sulamith“, das die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) schon in ihrer ersten Gedichtsammlung „Styx“ (1901) veröffentlichte. Die „Abendfarben Jerusalems“ bringen Else Lasker-Schülers bleibende Sehnsucht nach Jerusalem zum Ausdruck, zugleich spiegeln sie aber auch die verzehrende Kraft dieser Sehnsucht wider. Denn die Wirklichkeit vor Ort, die von politischen Konflikten geprägt war, stand in Spannung zu der idealisierten Sicht auf Jerusalem aus der Ferne. 

1934 besuchte Else Lasker-Schüler erstmals Jerusalem und Palästina, dann noch einmal 1937. Jeweils kehrte sie zurück in ihren Exilsort Zürich.

Als Else Lasker-Schüler 1939 erneut nach Jerusalem reiste, wurde ihr die Rückkehr in die Schweiz durch ein Einreiseverbot verwehrt. So verbringt die Dichterin ihre letzten Lebensjahre in Jerusalem bis zu ihrem Tod im Februar 1945.

Das Seminar lädt dazu ein, Else Lasker-Schülers Werk in Jerusalem zu lesen, ihre Jahre in Jerusalem in ihren Lebensweg einzuordnen, ihren Wegen und Kontakten nachzuspüren, und Orte zu besuchen, die für Else Lasker-Schüler wichtig waren. 

Das Programm ist so angelegt, dass man die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen des Programms selbst frei gestalten kann. Die Kosten für das Seminar werden dann individuell berechnet. 

Weiterlesen: Else Lasker-Schülers Jerusalem
 

Verschiedene Almanache sind wieder verfügbar!

Die Liste der herausgegebenen, oder lieferbarer Almanache und Bücher hat sich geändert. Hier geht es zum Shop...

 

Geschichte soll nicht das Gewissen belasten, sondern den Verstand erhellen.

G.E. Lessing

 

- Wir arbeiten ehrenamtlich für eine zeitgemäße Erinnerungskultur. Brücken dazu sind die Schicksale der Künstler, deren Bücher verbrannt, deren Kunstwerke zensiert und verboten wurden, die verfolgt wurden und emigrieren mussten.

- Das Schicksal von Else Lasker-Schüler steht als Metapher dafür, wie im Nazi-Deutschland mit Intellektuellen verfahren wurde: 1933 floh sie aus Deutschland in die Schweiz, wo sie von der Fremdenpolizei bespitzelt wurde und Schreibverbot hatte. 1937 wurden ihre Zeichnungen als „entartet“ aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt. 1939 erhielt sie kein Visum mehr für die Schweiz. In Palästina/Israel hat sie die Sprache des Landes nie erlernt, was vor allem für exilierte Dichter, Journalisten oder Schauspieler existentiell ist. Ihre Heimat war die deutsche Sprache. Unser Ziel ist ein „Zentrum für Verfolgte Künste“.

 

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